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Dorothea Buck verstorben

Wir sind traurig: In diesem Monat ist die Autorin und Bildhauerin Dorothea Buck im Alter von 102 Jahren verstorben. Sie war die ‘vermutlich letzte Überlebenden der NS-Psychiatrie’ (ZEIT) und durch ihr Wirken für viele Menschen mit psychischer Erkrankung ein Vorbild. Dorothea Buck hat maßgeblich dazu beigetragen, die Ängste vor psychischer Erkrankung abzubauen und hat mit dem Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener eine wichtige Selbsthilfeorganisation mit begründet.

Mehr erfahrt Ihr auf Wikipedia und in den Nachrufen zum Beispiel im ‘Eppendorfer’ und bei ZEIT Online. 

Neues Buch über Menschen, die wir in der Ambulanten Sozialpsychiatrie erreichen

Neuerscheinung:

“Wir, ‘Kinski’ und ich.
Alltag im Ausnahmezustand.
Im Porträt: Menschen mit psychischen Erkrankungen”

Die einfühlsamen Porträts der Autorin Wiebe Bökemeier beschreiben Menschen, die auch durch ihre Lebenserfahrungen wurden, wie sie heute sind. So wird anschaulich, wie es sich anfühlt, anders zu sein und eigentlich “ganz normal” sein zu wollen. Das Buch gibt Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen, eine eindrucksvolle Stimme.

“Alltag im Ausnahmezustand”

Es handelt sich um 14 authentische Lebensgeschichten. Diese wurden mit Namen und Orten so verändert, dass sie keine Rückschlüsse auf die jeweilige Person zulassen. Zum Buch gehören auch die Beschreibungen der Diagnosen.

Und wer ist das “Wir” im Titel?

Mit unseren Angeboten in der Ambulanten Sozialpsychiatrie erreichen wir viele Menschen mit psychischen Problemen. Die Hilfen nehmen die Form von beratenden Einzelgesprächen, bedarfsweisen Hausbesuchen und Begleitungen ein, unsere Begegnungsstätten sind ein wichtiger Teil des Angebots für die Menschen. Unsere Mitarbeitenden haben bei der Entstehung des Buches eine aktive Rolle gespielt.

“Wir, ‘Kinski’ und ich” hat viele Fürsprecher

Das Buch wird von vielen Seiten unterstützt: Grußworte kommen von Ingrid Körner, Hamburger Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen und Dirk Ahrens, Hamburger Landespastor und Leiter des Diakonischen Werkes. Ganz besonders freuen wir uns darüber, dass die sicher auch Ihnen bekannte Schriftstellerin und Sozialpädagogin Petra Oelker unser Projekt aus Überzeugung unterstützt und die Schirmherrschaft für “Wir, ‘Kinski’ und ich” übernommen hat. Sie sagt:

“Es muss viel Mut erfordert haben, so aus der Anonymität herauszutreten und von einem Alltag mit ganz eigenen Lasten und Freuden zu sprechen. Wie nebenbei zeigen diese facettenreichen Lebensgeschichten auch, wie eng das ‘Normale’ und das ‘Kranke’ verschwistert und häufig nur wenig voneinander zu trennen sind. Ich wünsche dem Buch und den Menschen, dem wir es verdanken, eine große Zahl von Leserinnen und Lesern – das Leben ist schöner und bunter, wenn wir alle mehr von einander wissen.”

Leseprobe

Hier findet Ihr einige Auszüge aus “Wir, ‘Kinski’ und ich”.

Ihr könnt “Wir, ‘Kinski’ und ich” ab sofort bestellen

Richte Deine Bestellung gerne mit Deiner Postanschrift in einer kurzen Mail an
info@pestalozzi-hamburg.de

Das Buch kostet 12,90 Euro einschließlich Versand.


Neuigkeiten, Medienresonanz & mehr

Am 16. September 2019 haben wir “Wir, ‘Kinski’ und ich” der Öffentlichkeit präsentiert – unter anderem mit Schirmherrin Petra Oelker. Längerer Text & mehr Eindrücke.

Auf https://pestalozzi-hamburg.de/wir-kinski-und-ich berichten wir laufend über das Buch.

“Wir, ‘Kinski’ und ich”: neues Buch über Menschen mit psychischen Erkrankungen – und Buchpräsentation mit Petra Oelker

2014 haben wir ein Buch über unsere Geschichte veröffentlicht, 2016 ein Buch mit biografischen Erzählungen aus der Kinder- und Jugendhilfe.

Uns war aufgefallen, dass es wenig gesellschaftliches Verständnis gibt für die Menschen, die wir in der Ambulanten Sozialpsychiatrie erreichen. Um diese Menschen, die ihren Alltag mit psychischer Erkrankung begehen, geht es in unserem neuen Buch, das wir in dieser Woche veröffentlichen.

Immer mehr Menschen mit psychischer Erkrankung nehmen Hilfe in Anspruch – aber viele auch nicht

Über 7.000 Menschen mit psychischen Erkrankungen nehmen in Hamburg Angebote der ‘Eingliederungshilfe’ für Menschen mit psychischen Erkrankungen wahr, über 100 von ihnen die Angebote der Pestalozzi-Stiftung Hamburg – die Tendenz ist steigend. Es gibt eine hohe Zahl an Menschen, die diese Angebote nicht erreichen, obwohl sie einen wichtigen Beitrag leisten können, Krisen präventiv abzufedern und in der Nachsorge die Lebenssituation zu stabilisieren.

Menschen mit psychischen Erkrankungen eine Stimme geben

Das Buch entstand zusammen mit der Journalistin Wiebe Bökemeier. Die einfühlsamen Porträts von 7 Frauen und 7 Männern beschreiben Menschen, die auch durch ihre Lebenserfahrungen wurden, wie sie heute sind. So wird anschaulich, wie es sich anfühlt, anders zu sein und eigentlich “ganz normal” sein zu wollen. Das Buch gibt Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen, eine eindrucksvolle Stimme.

Das Buch enthält darüber hinaus ein medizinisches Glossar, das interessierten Laien einen echten Mehrwert geben kann.

Petra Oelker: “das Leben ist schöner und bunter, wenn wir mehr voneinander wissen”

Für das Buch konnten wir die Schriftstellerin Petra Oelker als Schirmherrin gewinnen. Mit ihr und mit der Autorin Wiebe Bökemeier haben wir das Buch am Montag der Öffentlichkeit vorgestellt.

Petra Oelker las aus zwei Kapiteln vor, die sie besonders beeindruckt hatten. Christian Violka vom Vorstand befragte sie zu ihrem beruflichen Hintergrund – sie hat Sozialpädagogik studiert – und dem Zusammenhang mit ihrem schriftstellerischen Handwerk. Autorin Wiebe Bökemeier beschrieb im Zwiegespräch mit Britt Lemke (Fachabteilungsleitung Assistenz zur Teilhabe), wie die Arbeit am Buch ihre Wahrnehmung verändert hat. Einige Eindrücke findet Ihr hier.

Mehr erfahren – und bestellen

Wir freuen uns über erste Medienresonanz, das Hamburger Abendblatt berichtete und die taz Hamburg brachte ein Interview mit Wiebe Bökemeier. Unter www.pestalozzi-hamburg.de/wir-kinski-und-ich erfahrt Ihr mehr über das Buch, auch wie Ihr es (für 12,90 €) bestellen könnt, und wir halten Euch hier über weitere Neuigkeiten auf dem Laufenden.

 

Wir hätten das nicht ‘alleine’ geschafft

Wir bedanken uns bei allen, die am Buch mitgewirkt haben. Wir bedanken uns bei Ingrid Körner, der Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen, die zum Buch ein Grußwort beisteuerte. Dank gilt auch Landespastor Dirk Ahrens für sein Nachwort. Wir freuen uns über die ansprechende optische Gestaltung und die mediale und inhaltliche Begleitung durch BKM Beratung Kommunikation Medien. Die Mitarbeitenden der Ambulanten Sozialpsychiatrie haben sich vermittelnd engagiert und haben darüber hinaus die kurzen Fachtexte beigesteuert. Autorin Wiebe Bökemeier hat sich über einen Zeitraum von fast zwei Jahren mit 14 Menschen getroffen, hat ihre Geschichten verschriftlicht, die Textabnahmen mit moderiert und hat ‘über den Text hinaus’ bei der weiteren Gestaltung eine aktive Rolle gespielt. Und wir bedanken uns bei Schirmherrin Petra Oelker, mit deren Hilfe “Wir, ‘Kinski’ und ich” ein hoffentlich großes Publikum erreichen kann.

… aus Eingliederungshilfe wird Assistenz zur Teilhabe …

“MENSCHLICH. VERLÄSSLICH. GEMEINSAM”

Seit 2017 ist das Bundesteilhabegesetz (BTHG) in Kraft getreten und wird schrittweise bis 2023 in Deutschland umgesetzt.

Grundlage sind die Ergebnisse der UN-Behindertenrechtskonventionen, die besagen, dass alle Menschen die gleichen Rechte und Pflichten an Teilhabe im und am Leben haben. Einige Menschen können durch Beschränkungen nicht so vollumfänglich teilnehmen, wie andere.

Beschränkungen sind vielfältig: laufen, sprechen, hören, sehen, begreifen, fühlen und vieles mehr können nicht alle Menschen. Einige Menschen benötigen zum Beispiel Medikamente oder Gespräche, damit es ihnen gut geht.

Sie alle sind teilhabeschränkt und haben Anspruch auf Assistenz, damit sie die gleichen Chancen auf Teilhabemöglichkeiten im Leben haben wie jeder Mensch.

Die Pestalozzi-Stiftung Hamburg hat das neue Gesetz zum Anlass genommen, den Namen der “Eingliederungshilfe” in

“Assistenz zur Teilhabe”
“MENSCHLICH. VERLÄSSLICH. GEMEINSAM”

zu ändern.

Letztes Jahr im September haben wir einen Wettbewerb zur Namensfindung gestartet, um möglichst viele unserer Klienten an der Namensfindung zu beteiligen.

Es sind 62 Vorschläge bei uns eingegangen!! So viele tolle Ideen, da ist es uns sehr, sehr schwer gefallen uns für einen zu entscheiden!!

Anfang September laden wir alle Teilnehmenden gern zu einem Dankeschön bei uns in der Geschäftsstelle ein. Dort werden noch einmal alle Ideen gewürdigt und es gibt die Gelegenheit bei einem kleinen Snack miteinander zu plaudern.

Mit besten Grüßen
Britt Lemke
Fachabteilungsleitung Assistenz zur Teilhabe

Neue Entwicklungen in unseren Angeboten

Zum Jahresanfang 2019 gibt es wesentliche Neuentwicklungen. In Langenhorn wird es ab dem 1. Februar 2019 eine neue Begegnungsstätte geben, den “Treff Langenhorn” in der Tangstedter Landstraße 111.

Der Treff ersetzt unser Angebot in Hummelsbüttel, die Kooperation mit dem Theodor-Wenzel-Haus besteht nicht mehr.

Ebenfalls in Langenhorn, “Am kleinen Schäferhof”, entsteht eine neue Ambulante Wohngruppe (2 Häuser mit je 8 Plätzen) im Bereich AWG/ASP.

Zum 31. Januar werden wir zudem die Begegnungsstätte in Borgfelde schließen. Bis Mitte 2019 werden wir ein kleines Büro in den Räumen der Bethesdastraße 40 weiter betreiben, um allen unseren Klienten die Möglichkeit zu eröffnen in Ruhe zu entscheiden, ob sie durch uns weiterbetreut werden möchten und an welchem Standort.

Angehörigengruppe wird eingestellt

Liebe Angehörige,

seit Oktober 2018 ist unsere Angehörigengruppe eingestellt. Wir bedauern, dass es zuletzt hierfür keine Nachfrage mehr gab. Wir hatten in den vergangenen fast zwei Jahren monatlich und in sehr unterschiedlichen Zusammensetzungen einen guten Austausch und möchten uns im Namen aller Beteiligten für die intensiven Momente bedanken.

Wenn Sie Angehörige von Menschen mit psychischer Erkrankung sind, haben Sie bei Beratungsbedarf weiterhin die Möglichkeit, sich an die MitarbeiterInnen an unseren ASP-Standorten zu wenden.

https://asp-pestalozzi-hamburg.de/begegnungsstaette-berne
https://asp-pestalozzi-hamburg.de/treffpunkt-griegstrasse

Wenn Sie sich für eine Teilnahme an einer Angehörigengruppe / einer Selbsthilfegruppe interessieren, empfehlen wir die Kontaktaufnahme zu folgenden Institutionen:

  • Angehörige psychisch erkrankter Menschen – Landesverband Hamburg e.V.
    www.lapk-hamburg.de
    (040) 65 05 54 93
  • Kontakt- und Informationsstellen für Selbsthilfegruppen in Hamburg
    www.kiss-hh.de
    (040) 39 57 67 (Montag bis Donnerstag 10-18 Uhr)
  • Schön-Klinik Hamburg Eilbek
    Dehnhaide 120, Haus 8
    Peer-Büro-Telefon: (040) 20 92 29 14

Dort werden Sie entweder weiter vermittelt oder treffen auf bereits laufende Angebote.

Wir wünschen Ihnen alles Gute!

Britt Lemke
Bereichsleitung Eingliederungshilfe

Tag der offenen Tür in der Eingliederungshilfe

Tag der offenen Tür in der Ambulanten Sozialpsychiatrie und den Ambulant Betreuten Wohngemeinschaften.

Wir möchten allen Interessenten die Möglichkeit eröffnen, unsere Arbeitsbereiche und unsere Standorte vorzustellen, dazu haben unser Klient*innen und unser Mitarbeit*innen sich an jedem Ort eine besondere Aktion für den 13. September überlegt.

Angebote für Menschen mit Behinderung und/oder psychischer Erkrankung – ein interessantes Arbeitsgebiet

Erzieher, Heilerziehungspfleger, Sozialarbeiter, Hauswirtschaftskräfte, Ergotherapeuten, Sozialpädagogische Assistenten, Arbeitserzieher, Psychologen, Betreuungs- und Gesundheitsassistenten, Pflegemitarbeiter und einiges mehr, betreuen und begleiten erwachsene Menschen mit geistiger Behinderung und/oder psychischer Erkrankung und Familien mit behinderten Kindern.

Es ist ein vielseitiges und interessantes Arbeitsgebiet.

Angebote von Wandsbek über HH-Mitte und Bergedorf bis Altona – in Ohlstedt, Rahlstedt, Tonndorf, Reitbrook, Hummelsbüttel, Bahrenfeld, Berne, und Borgfelde

Das Programm und die Kontaktdaten findet Ihr hier. Über die Ambulant Betreuten Wohngemeinschaften erfahrt Ihr hier mehr, Neuigkeiten aus diesem Bereich findet Ihr hier.

Wir freuen uns über Euer reges Interesse und wünschen uns eine telefonische Anmeldung, damit es auch genügend zu essen und zu trinken gibt (Kontaktdaten).

Die Ergebnisse der Klientenbefragung 2016 liegen vor

Die Ergebnisse der Klientenbefragung 2016 liegen vor

Grafik AWG Befragung 2016Die Meinung unserer Klienten ist uns sehr sehr wichtig. Ihre Rückmeldungen zu den sie direkt betreffenden Themen geben uns Hinweise, ob und welche Veränderungen wir in unserer Arbeit einleiten müssen. Die Themen sind unter anderem die Wohnsituation, die Freizeitangebote, die angebotenen Kurse, die Zufriedenheit mit der Betreuung und das Wissen um die Beschwerdemöglichkeiten.

Die Ergebnisse der Befragung werden dann mit den Klienten und mit den Mitarbeitern besprochen, auch das ist uns sehr wichtig. So werden Ideen dafür gesammelt, was wir verändern wollen und wie wir es machen können.

Die Qualität der Arbeit hängt (auch) mit der Verständlichkeit zusammen

Im Dezember 2016 war es wieder soweit. Für den Bereich der Sozialpsychiatrie wurden neue Daten erhoben. Die Fragen waren nach dem Prinzip der „einfachen Sprache“ so verständlich wie möglich gehalten. In der Zwischenzeit sind die Antworten ausgewertet und wurden wie geschildert besprochen. Die Ergebnisse haben wir in der Rubrik „Rückmeldungen“ abgelegt.

Wir freuen uns über viele positive Rückmeldungen. Dazu gehört, dass die „Willkommensmappe“ als ein Ergebnis der Befragung von 2014 gut angenommen wird. Besonders wichtig ist uns auch, dass 78% der befragten Klienten uns sagen, dass unser Informationsmaterial und die Briefe für sie gut verständlich sind.

Hieran werden wir weiterarbeiten. Die Einbeziehung der Klienten ist auch für unser Beschwerde-Management wichtig, das wir weiter verbessern möchten. Die Ergebnisse dieses Prozesses werden wir dann in ca. 2 Jahren wieder abfragen. Und natürlich darüber berichten!

Die Pestalozzi-Stiftung Hamburg hat sich entschieden, das Wohnangebot für Menschen mit psychischen Erkrankungen in der Jungestraße nicht mehr anzubieten.

Unser bisheriges Angebot in der Jungestraße wird aufgegeben. Nach der Umstellung der Leistungsvereinbarung BeWo auf ASP ist im Laufe der Zeit deutlich geworden, dass wir die Personen nicht mehr so intensiv begleiten können, wie wir es für notwendig erachten.

Unsere Begegnungsstätte Borgfelde unterstützt und begleitet die Menschen, die dort noch wohnen, bei der Wohnraumsuche, ohne dass wir sie unter Druck setzen. Dafür bieten wir spezielle Sprechstunden an und helfen bei der Erstellung von Bewerbungsmappen. Ein Anschreibe-Muster für die Ämter liegt vor. Selbstverständlich begleiten wir auch bei den Wohnungsbesichtigungen.

Außerdem haben wir Printmedien abonniert und online Wohnungssuchaufträge erstellt. Alle Genossenschaften und uns bekannte Vermieter wurden angeschrieben und um Hilfestellung gebeten.

„JuLi – Mobile Beratung für Geflüchtete“: Eine Kooperation mit dem Rauhen Haus

„JuLi – Mobile Beratung für Geflüchtete“: Eine Kooperation mit dem Rauhen Haus

Die ASP-Begegungsstätte in Borgfelde freut sich, seit dem 01.08.2017 in Kooperation mit dem Projekt „JuLi – Just Living“ des Rauhen Hauses zu stehen.

In diesem Projekt wird versucht, die Problematiken der betroffenen Geflüchteten sichtbar zu machen. Dann kann zusammen mit den Betroffenen und den beteiligten Stellen wie Sozialarbeitern in den Unterkünften, Therapeuten und Behörden nach Wegen gesucht werden, anders mit der Erkrankung oder Behinderung umzugehen.

Mobile Beratung

Angeboten werden eine mobile Beratung für Geflüchtete mit psychischen Erkrankungen oder Behinderung und Begleitung auf ihrem Weg hin zu einem „normalen“ Leben.

JuLi kann eine erste Anlaufstelle sein, um über Ihre Situation zu sprechen. Die Betroffenen werden in ihrem Alltag, im Kontakt zu Ärzten und Behörden unterstützt. Die Aufgabe ist es, mit Ihnen ein Verständnis für Ihre Erkrankung oder Behinderung zu erarbeiten, so dass Sie einen Umgang damit finden können.

Weitere Themen der Beratung sind Ihre Rechte und die Einbindung in Hilfesysteme sowie der Umgang mit Ihren besonderen Bedürfnissen in den Flüchtlingsunterkünften, bei Therapeuten und Beratungsstellen.

Die Angebote im Überblick:

  • Beratung bei seelischen Belastungen, psychischen Erkrankungen sowie bei körperlichen oder geistigen Behinderungen – auch für Angehörige
  • Vermittlung von geeigneten Hilfen
  • Begleitung zu Behörden, Ärzten, therapeutischen Angeboten

Ansprechpartner:

Katrin Höflinger

Tel. 0171 – 54 35 357
khoeflinger@rauheshaus.de

Tom Scheunemann

Tel. 0151 – 272 451 25
tscheunemann@rauheshaus.de

Bethesdastraße 40
20535 Hamburg